Endodontie, Wurzelkanalaufbereitung

Ein wichtiger Bereich innerhalb der Zahnmedizin ist die Endodontie (Endodontologie). Bekannt ist sie vor allem durch die Wurzelkanalbehandlung, die dieser Disziplin zuzuordnen ist. Die Behandlung des Wurzelkanals im Zahn-Inneren ist keine einfache Aufgabe und erfordert Geschick und Sorgfalt des behandelnden Zahnarztes. Zudem sind spezielle Instrumente erforderlich, die - nach dem Teilgebiet der Endodontie benannten - Endonadeln.

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Was ist Endodontie?

Endodontie ist die Teildisziplin der Zahnmedizin, die sich mit dem Zahninneren und seinen Erkrankungen beschäftigt. Das bekannteste Beispiel für Strukturen im Inneren des Zahns ist der Wurzelkanal. Manchmal werden die Begriffe Endodontie(teilweise auch: Endodontologie) und Wurzelkanalbehandlung synonym verwendet, doch die Wurzelkanalbehandlung ist nur ein Beispiel von vielen Behandlungen, die in diesem Bereich durchgeführt werden. Dennoch lässt sich die Endodontie und die Besonderheiten bei der Behandlung des Zahninneren an dem Beispiel der Wurzelkanalbehandlung sehr gut demonstrieren.

Was ist der Unterschied zwischen maschineller und manueller Aufbereitung in der Endodontologie?

Bei einer Wurzelkanalbehandlung wird der entzündete Wurzelkanal “aufbereitet” und erweitert. Das geschieht entweder maschinell oder manuell. Bei der manuellen Aufbereitung sind die Fertigkeiten des Zahnarztes gefragt, da er sehr feine rotierende Instrumente und Feilen im geöffneten Zahn bewegen muss. Keine leichte Aufgabe, die bei der maschinellen Aufbereitung ein Gerät übernimmt.

Warum müssen Endonadeln vor der Anwendung im Zahn sterilisiert werden?

Das Zahn-Innere ist sehr empfindlich und anfällig für Keime, die Infektionen verursachen oder verschlimmern können. Umso wichtiger ist es, dass nur einwandfrei sterile Instrumente mit dem Wurzelkanal in Berührung kommen. Unsteril verpackte Instrumente wie die Endonadeln müssen deshalb vor der Anwendung im Zahn desinfiziert werden. Das gilt auch für Einweg-Instrumente, die in der Endodontologie zum Einsatz kommen. Befolge dabei unbedingt die Gebrauchsanweisung, um eine vollständige Desinfektion sicherzustellen.

Warum sollte man Endodontienadeln nur einmal verwenden?

Einige Instrumente in der Endodontologie, wie Endodontie-Nadeln, sind nur für den einmaligen Gebrauch konzipiert. Das liegt daran, dass sie höchste Anforderungen an die Sterilität legen, die sich bei einer Aufbereitung nach dem Gebrauch jedoch nicht immer zu 100 % erzielen lässt. Außerdem besteht die Gefahr, dass die feinen Instrumente bei der Aufbereitung oder Reinigung verbogen werden und dann nicht mehr zu gebrauchen sind. Für die Mitarbeiter bedeuten Einweginstrumente stets eine Zeitersparnis und ein geringeres Verletzungsrisiko, weil du mit den Instrumenten nur bei der Vorbereitung und Behandlung in Berührung kommst.

Was ist der Unterschied zwischen einem Reamer, einer Hedströmfeile und einem K-Bohrer?

Für die manuelle Aufbereitung des Wurzelkanals stehen verschiedene Instrumente aus der Endodontologie zur Verfügung. Sie heißen Reamer (oder K-Bohrer) und Hedströmfeile und unterscheiden sich unter anderem darin, wie sie aufgebaut und anzuwenden sind: Der Reamer (K-Bohrer) wird gedrillt oder gefräst und hat einen dreieckigen oder quadratischen Aufbau. Seine 8-16 Schneiden stehen in einem Kantenwinkel von 10-30° und erlauben drehende und schabende Bewegungen. Die Hedströmfeile ist dagegen rund und wird gefräst. Sie besitzt 14-31 Schneiden, die in einem Winkel von 60-65° stehen. Eine Drehung ist mit dieser Feile nicht möglich, sie eignet sich vor allem für schabende oder ziehende Bewegungen.

Wie oft kann man smart Endoinstrumente verwenden?

Die Endoinstrumente von smartdent sind Einmalprodukte. Das heißt, sie werden nur einmal am bzw. im Zahn verwendet und anschließend entsorgt.


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